Eisbär auf unbekanntem Kurs
Dieses Jahr ist das Ziel unbekannt. Der Plan ist es, die Ems bis Borkum runter zu fahren. Ab hier wird der Wind entscheiden, ob es nach Osten, Richtung Dänemark oder Westen, Richtung Holland oder Belgien gehen wird.
Tag 1 - 08.06.2022 - Zurück in den Schlick
Eigentlich sollte es früh losgehen Richtung Emden..... Aber Nordsee wäre nicht Nordsee, wenn einem die Gezeit nicht alles etwas schwieriger Macht. Hochwasser kam ne halbe Stunde früher und wir stecken im Matsch.
So wird der Mast erst mit dem Abendhochwasser gestellt werden können. Immerhin können wir jetzt alles in Ruhe angehen.
Beim zweiten Anlauf glückt es dann. Um 9, am Abend, machen wir in Emden im Außenhafen fest.
Tag 2 - 09.06.2022 - Im Waschgang nach Borkum
Um halb 8 geht es mit ablaufendem Wasser raus. Das Randzellgatt nach Borkum ist bekannt für seine unbequemlichkeit bei Wind gegen Strom Verhältnissen. So kreuzen wir im Waschgang nach Borkum auf. Spätestens jetzt ist der Eisbär wieder sauber.
War die herfahrt doch so Wild, ist das Einlaufen in den Hafen durch die Fischerbalje umso ruhiger.
Wir gehen noch im "Port Schrott" Schnitzel essen und legen uns gaaaaanz früh schlafen. Es soll schon sehr bald weiter gehen.
Tag 3 - 10.06.2022 - Nachts auf der Nordsee
Nach einen vergeblichen Versuch schon sehr früh zu schlafen, klingelt um 0 Uhr der Wecker. Segel im Borkumer Vorhafen hoch und raus durchs Riffgatt auf die Nordsee.
4 Windstärken aus Südwest sind perfekt. Nach dem wir die Fischer vor Borkum hinter uns gelassen haben ist draußen nichts los und so geht es viele Stunden Kurs 60°. Um 5 lässt sich die Sonne am Horizont blicken.
14 Stunden wechseln wir uns ab und am frühen Nachmittag erscheint endlich Helgoland am Horizont. Im großen Hafen machen wir fest und legen uns erstmal schlafen 😴.
Tag 4 - 11.06.2022 - Urlaubstag auf Helgoland
Die Landschaft genießen...
...einen Berg besteigen...
...einen Strandspaziergang machen...
... den Tag genießen...
.. den Abend genießen und früh schlafen, der Wecker ist schon wieder früh gestellt.
Tag 5 - 12.06.2022 - Noch einmal die raue Nordsee
6 Uhr in der Früh klingelt der Wecker. Verflucht seien die Gezeiten der Meere.
Der Eisbär rennt mit bis zu 8 kn über Grund. Ein Hoch auf die Gezeit :-)
In der Elbmündung geht es zwischen Frachtern und Fischern weiter Richtung Nord-Ostsee-Kanal.
In Brunsbüttel schleusen wir ein. Wieder einmal kommt man den Frachtern, den man sonst fern bleibt, gewaltig nahe.
Um 20 Uhr machen wir an Dalben in einer kleinen Bucht fest. 65 Seemeilen gehen heute ins Logbuch ein.
Tag 6 - 13.06.2022 - Ankunft in der Kielerförde
Weiter geht das eintönige Motoren durch den NOK. Auf dem Bild steht die historische Hochbrücke von 1913 vor uns. Unter ihr passiert die Schwebefähre von Süd nach Nord.
Das Schleusen geht heute zum Glück zügig und so kommen wir am späten Nachmittag In der Förde an.
Tag 7 - 14.06.2022 - Treffen mit Bekannten
Morgenstimmung in der Ankerbucht.
Noch einmal hart an den Wind.
Kurs: Gelting Mole.
Hier treffen wir ein ehemaliges Crewmitglied vom Eisbären mit Frau und Kind.
Tag 8 - 15.06.2022 - Eisbär fährt wieder eine Gastlandsfahne unter der Saling
Urlaubswetter. Eisbär läuft heute mit gemächlich 3 Knoten weiter Richtung Norden
Irgend wann kommen wir in dänischen Gewässern an und es ist Zeit für die Gastlandsfahne.
Die Nacht verbringen wir im Stadthafen von Sonderborg.
Hier kommen und gehen die großen Traditionssegler.
Tag 9 - 16.06.2022 - Sailing at it's finest
Am Vormittag kreuzen wir unter schönsten Bedingungen den Sonderborgsund Richtung Norden.
Sailing at its finest. Endlich mal kein dickes Segelzeug an.
Am Nachmittag geht der Anker bei Dyvig auf Grund. Baden und Sonnen ist angesagt.
Tag 10 - 17.06.2022 - Jede Reise hat ein Ende...
Am 10ten Tag und nach 310 sm kommt der Eisbär zunächst für einige Wochen an Land.
...aber diese noch nicht!
- Ein kleiner Zusammenschnitt der Reise -

Inhalte von YouTube werden aufgrund deiner aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt. Klicke auf “Zustimmen & anzeigen”, um zuzustimmen, dass die erforderlichen Daten an YouTube weitergeleitet werden, und den Inhalt anzusehen. Mehr dazu erfährst du in unserer Datenschutz. Du kannst deine Zustimmung jederzeit widerrufen. Gehe dazu einfach in deine eigenen Cookie-Einstellungen.
Tag 1 - 01.08.2022 - Auf zu neuen Zielen
6 Wochen stand der Eisbär auf trockenem Kies. Schon früh am Morgen können wir einkranen. Vormittags noch einige Arbeiten erledigt, Diesel und Wasser gebunkert und gegen Mittag geht es endlich los. In ein paar Tagen wollen wir schon Göteborg erreichen.
Schon bald stehen die Segel und wir kreuzen gegen den Wind nach Norden an.
Unser Ziel heute, die Insel Årø. An diesem Nachmittag sollen es noch 25 sm werden.
Der Inselhafen schaut sehr klein aber gemütlich aus. Leider zu klein und so gibt es dort für uns keinen Platz mehr. Zum Glück ist das Festland mit einer größeren Marina nicht weit, in der wir über Nacht bleiben können.
Tag 2 - 02.08.2022 - Meilen Meilen Meilen
Wieder klingelt der Wecker früh, 60 sm wollen im Hellen gesegelt werden. Der Tag startet ruhig.
Das Ziel für heute ist die Insel Samsø. Der Wind frischt auf und wir sausen noch durch den Sund vor Middelfart, dann geht es aufs offene Meer hinaus.
Am Abend um 7 machen wir fest und haben 80% der Strecke unter segeln zurück legen können.
Tag 3 - 03.08.2022 - Der Wind ist mit uns
Wieder stehen 60 sm auf dem Programm aber das Leben wird uns leicht gemacht. Raus aus dem Hafen, Butterfly aufbauen, also das Vorsegel an Steuerbord ausbaumen und das Großsegel an Backbord sichern.
Der Autopilot steuert und wir müssen uns 11 Stunden beschäftigen, denn tatsächlich bläst der Wind so konstant, dass es die ganze Fahrt nichts seemännisches zu tun gibt.
Am Abend kommen wir mitten im Kattegat auf Anholt an. Wenn es so weiter geht, werden wir nichteinmal einen Kanister Diesel bis Schweden brauchen. So soll es laufen.
Tag 4 - 04.08.2022 - Land in Sicht!
Heute geht's es rüber auf die andere Seite vom Kattegat. Kurs Ost. Lange fahren wir ins Blau hinein.
Für den Abend sind Gewitter angesagt, daher früh los. Wieder ist das Wetter auf unserer Seite, der Wind schiebt und der Autopilot steuert.
Am Abend bietet sich ein faszinierender Himmel. Wir sind genau am Rand der Gewitterzelle, die uns von hinten einholt. Die Chancen stehen 50 zu 50, das wir da trocken raus kommen.
Wir bleiben verschont, es zeichnet sich bald Land am Horizont ab und wir machen im Stadthafen von Varberg fest. Wieder 60 sm auf der Logge.
Tag 5 - 05.08.2022 - Ankunft in Göteborg
Heute sollen es im Vergleich zu den letzten Tagen deutlich weniger Meilen werden. Das Kattegat zeigt sich aber heute von seiner raueren Seite. So müssen wir irgend wann ein Reff ins Groß binden und die Genua ein Stück einrollen.
So kämpft sich der Eisbär Richtung Norden weiter, bis wir endlich von wunderschönen Inseln umgeben sind. Wir haben den Schärengarten erreicht.
In Göteborg fahren wir bis in die Innenstadt hinein. Die Leinen machen wir an der Stadtmauer vor der Oper fest.
Segel und Schreibpause bis Sonntag
In Göteborg nutze ich jetzt die Zeit um einige Fleißarbeiten, die am Eisbär nötig, sind zu erledigen. Rost pinseln, Impeller tauschen, Rückschlagklappe vom Klo reparieren..... 🤢🤮
Da es hier nicht viel spannendes zu schreiben gibt, geht der Blog erst am Sonntag weiter 🙂
Tag 6 bis 13 - 06.08. bis 13.08.2022 - Reparaturen und Inselausflug
Neben einigen Reparaturen und den üblichen Fleißarbeiten am Boot habe ich die Woche, in der ich allein hier oben bin, für einen Ausflug nach Asperö genutzt.
Drei Tage verbringe ich auf der Insel mit wandern, baden, Bierchen und Schnack mit einem Inselbewohner.
Im Norden ist man einfach willkommen ☺
Tag 14 - 14.08.2022 - Kurs Nord
Endlich geht es weiter Richtung Norden. Das Ziel für heute ist ein für die Westküste typischer Naturhafen.
Der Wind bläst nur schwach genau von hinten. Wir versuchen es mit einem butterfly. Also Vorsegel ausbaumen.
Als Naturhafen wird eine Bucht bezeichnet, an der die Felsen so steil ins Wasser abfallen, dass man das Boot vorn so dicht vertaut, dass man an Land übersteigen kann. Der Anker wurde übers Heck ausgebracht und verhindert, dass das Boot gegen die Felsen stößt.
So liegt das Boot für die Nacht in felsiger Umgebung.
Tag 15 - 15.08.2022 - Gewitter sind zum Wäschewaschen da
Bei schönem Wetter und wenig Wind startet der nächste Tag.
Unterwegs stoßen wir auf diese schöne Felswand, die wir uns einmal genauer anschauen. Es zieht sich am Himmel doch bereits etwas dunkel zu und so beschließen wir uns fix in eine Bucht zu verkriechen.
Wir machen an einer Boje fest. Der Himmel ruft natürlich auf, die Wäsche raus zu hängen. Jedes T-shirt wird mit 4 Klammern fest gemacht, so dass es nicht weg fliegt und dann kann der Waschgang beginnen.
Tag 16 - 16.08.2022 - Fels unter den Fingern
Ziel für heute ist Almösund. Hier wird es mal wieder in einen Hafen gehen um Wasser aufzufüllen und mal wieder eine echte Dusche zu sehen. Auf dem Weg dorthin beobachten wir einen Seehund und zwei Schweinswale.
In Almösund angekommen geht's zum klettern, feinster Granit, Überhänge in moderatem Schwierigkeitsgrad.
Tag 17 - 17.08.2022 - Sail and climb
Wir wollen noch einmal zum klettern. Um uns den Fußweg entlang einer Schnellstraße zu sparen, fahren wir mit dem Eisbär aus dem Hafen, rüber in die Bucht mit dem Klettergebiet und ankern hier. Nun paddeln wir zum Klettergebiet.
Am Nachmittag sind die Arme lang und wir fahren noch ein Stück durch die Inselwelt nach "Viks Kile".
Hier machen wir wieder am Fels fest. Die Bucht ist extrem ruhig. Man hört nichts außer ein wenig geplätscher und Vögel.
Tag 18 - 18.08.2022 - Climb without sail
So eine Stille erlebt man leider nur selten. Das Wasser ist spiegelglatt und außer hier und da ein Vogellaut herrscht absolute Stille.
Wir machen den Eisbären vom Fels los und motoren ein Stück tiefer in die Bucht um ihn hier wieder vor Anker zu legen. Nun müssen wir nur noch einige Meter paddeln und wir sind wieder in einem Klettergebiet.
Viks Kile erweist sich wieder als ein wunderbares Klettergebiet. Senkrechter aber gut strukturierter Granit.
Tag 19 - 19.08.2022 - wir setzen wieder Segel
Noch einmal geht es am Morgen zum Klettern. Der Sektor heißt "Balkon" und schon der Zustieg ist nicht ganz einfach.
Am Nachmittag haben wir wider unserer Erwartung einen einigermaßen guten Wind um Richtung Uddevalla zu segeln.
10 Meilen vor Uddevalla machen wir wieder mit Heckanker und Vorleine am Fels fest. Am Ufer findet sich jedemenge Wassergetier.
Unter anderem finden wir einige Seesterne. Schauen Sie doch so friedlich aus, sind es doch eigentlich Raubtiere. Sie öffnen mit ihren Armen Muscheln und stellen ihren Magen nach außen über das Muschelfleisch.
Tag 20 - 20.08.2022 - Uddevalla
In den Sunden vor der Küste baut sich kaum Welle auf. So gleitet man förmlich dahin, auch wenn es mal etwas mehr Wind gibt.
Zwischendurch nehmen wir den Druck aus den Segeln um Fahrt zu verliere. Auf einer Sandbank sonnt sich ein Seehund, den wir beobachten wollen.
Gegen Mittag machen wir in Uddevalla fest. Die Stadt hat einen gepflegten Gästehafen. Wir schlendern ein wenig durch die Stadt und gehen abends essen.
Tag 21 - 21.08.2022 - Ein Tag Stadt reicht, zurück an den Fels!
Wieder steht nur ein kleiner Inselhopp an, nen knappes Stündchen segeln und wir sind auf Vindö.
Hier Ist die Werft, in der die bekannten Vindö 40 Yachten gebaut wurden.
Und auch hier gibt es ein geniales Klettergebiet. Fette Überhänge mit Routen ab 6b. Da kann man starke Arme bekommen.
Tag 22 - 22.08.22 - Tief in den Schären
Am Morgen gehen wir noch eine Runde klettern und dann geht's wieder aufs Wasser.Man kann sich fast verirren in diesem Labyrinth aus Inseln. Teilweise kann es ganz schön eng werden zwischen den Inseln.
Gegen Abend wird es fast schon kühl. Wir haben wieder mit Heckanker und Vorleine an einer Insel fest gemacht und gehen noch ein wenig wandern.
Am Abend bietet sich uns ein wunderbarer Sonnenuntergang. Schon vor 10 Jahren, als ich eine Weile hier wohnte, fiel mir auf, dass der Himmel sich am Abend deutlich roter färbt als bei uns.
Tag 23 - 23.08.2022 - Ein ruhiger Sommertag
Kaum Wind, Autopilot, Segel oben, man muss schon genau hinschauen, um zu erkennen, dass sich der Eisbär überhaupt bewegt. Aber nach zwei Tagen klettern ist es genau das richtige. Baden, kochen, Gitarre spielen, sonnen. Irgend wann erreichen wir Lysekil.
Wir machen im Hafen fest und spazieren durchs Städtchen. Neben einer Fußgängerzone mit Geschäften gibt es auch noch diesen Altstadtteil.
Tag 24 - 24.08.2022 - Der kürzeste Zustieg seit je
Zwei Seemeilen Nordöstlich von Lysekil befindet sich schon das nächste Klettergebiet. Hier können wir unsere Landleine quasi direkt am Kletterfelsen fest machen.
Auch hier, gut abgesicherte Routen im feinsten Granit. Das Besondere: Seit gestern ist der Fels nicht mehr grau sondern rot.
Tag 25 - 25.08.2022 - Schwedische Fischerdörfer
Schon beim Frühstück können wir uns die Routen anschauen, die wir später klettern werden.
Am Nachmittag segeln wir noch in das kleine Fischerdorf Lilla Kornö und machen in dem kleinen Fischereihafen fest.
Tag 26 - 26.08.2022 - Smögen muss man mögen
Smögen sollte man nicht auslassen, wenn man die Westschären bereist, so wurde es mir gesagt.
Tatsächlich ist es ein wunderschönes altes Fischerdorf auf einer Insel.
Wir streunern am Tag ein wenig über die Insel. Abends versuchen wir Livemusik in einer Bar zuzuhören, diese ist bloß bald viel zu voll. Auf dem Boot stellen wir fest mitten an einer Partymeile festgemacht zu haben. Der Schlaf kommt leider etwas kurz.
Tag 27 - 27.08.2022 - Die schönste ABM der Westküste
In den 30er Jahren des 20ten Jahrhunderts gab es in der Region recht viele arbeitslose Steinarbeiter. Offiziell um die Schifffahrt vor den felsigen Schären zu schützen ließ Gustav Adolf den Sotenkanal bauen.
Schon damals waren die kommerziellen Schiffe zu groß für den Kanal, heute erstrecht. Aber es erfreuen sich jährlich ca 60 000 durchfahrende Sportboote an der, wie die Schweden es nennen, größten Arbeitsbeschaffungsmaßnahme der Westküste.
Eine Kuh im Garten hilft, dass an Land liegende Boote nicht voll Regenwasser stehen.
Tag 28 - 28.08.2022 - Wanderung mit tollem Ausblick
Heute bleibt der Eisbär am Steg. Bei 61 Kronen (ca 6,10 €) Liegegebühr in Hunnebostrand auch leistbar.
Von dem Hügel hinterm Dorf hat man einen tollen Ausblick über die Inselwelt.
Und der Ausblick vom Eisbären ist auch super.
Tag 29 - 29.08.2022 - Das Skagerrak kann auch rau sein
Vormittags legen wir ab. Eigentlich soll es nach Fjällbacka gehen aber bald stellen wir fest, dass wir mit dem Wind leicht zu den Wetterinseln etwas weiter draußen segeln können.
Ganz so leicht wird es dann leider doch nicht. Der Wind nimmt zu und dreht von NNO auf NNW. Es bilden sich schon langsam Schaumkronen auf den Wellenbergen und es drängt uns immer weiter vom Ziel ab.
Nach ein paar wenigen Wenden können wir die Segel bergen. Dem Wetter zu sehr ausgesetzt seien die Inseln um hier leben zu können. Daher kommt der Name.
Nur ein paar Lotsen mit ihren Familien lebten dann doch ab dem 17. Jahrhundert hier um fremde Schiffe durch die Felsen zu leiten.
Am Abend paddeln wir noch einmal von der Hauptinsel zu einer der Nebeninseln.
Tag 30 - 30.08.2022 - Fjällbacka
Von den Wetterinseln geht es heute wieder ans Festland. Fjällbacka liegt zwischen zwei felsigen Hügeln.
Wir gehen am Nachmittag ein wenig wandern. Wollen wir wirklich unter diesen Brocken hindurch?
Besser spät als nie. In Fjällbacka konnte ich endlich eine schwedische Gastlandsfahne kaufen.
Tag 31 - 31.08.2022 - Die Einsamkeit der Schären
Wir segeln weiter Richtung Norden durch den Schärengarten. Nicht immer findet man gebohrte Ringe zum Festmachen. Dann muss man mit Leinen, Felsrissen und Vorsprüngen kreativ werden.
Wie in den Bergen, werden auch hier gerne Steinmännchen gebaut.
Irgendwo findet man hier immer einen Platz für sich.
Tag 32 - 01.09.2022 - Die Mönchskirche
So ziemlich das letzte Mal für dieses Jahr kreuzen wir durch schwedens Schären.
Munkskyrka, bedeutet so viel wie Mönchskirche. Dies ist eine Höhle an der Küste nahe Grebbestad.
Tag 33 - 02.09.2022 - End of Road
Unser täglich Berg gib uns heute. Fast überall kann man hier neben den Dörfern kleine Berge mit toller Aussicht besteigen.
End of Road. Wir haben Grebbestad erreicht, hier endet die diesjährige Reise mit dem Eisbären. Wir waschen noch die Segel mit Süßwasser und dann werden sie mal erst für viele Monate sauber verstaut.